2003 schrieb ich in das Freundebuch meines damals 5 Jahre alten Sohnes Xaver bei der Frage:

„Dein größter Wunsch?“  Mal ein eigenes Café oder ein hübsches Lokal.

Dass dieser Wunsch 2017 in Erfüllung geht, finde ich persönlich für mich einen ganz großen Schritt auf eine spannende Zeit.

Ich selbst bin ein Wirtshauskind. Meine Eltern Hans und Erni Müller betrieben bis 1978 eine Gaststätte in Hohenroth. Dort bin ich schon im Gehfrei im Gastraum umhergefahren und habe Wirtshausluft geschnuppert. Als meine Eltern mit uns 3 Kindern dann 1978 die Klosterschänke in Wechterswinkel erwarben und eröffneten, war ich mit meinen beiden Brüdern auch von Anfang an im Wirtshausleben eingeplant. Nur so kann ein Familienbetrieb bestehen.

Als meine Mutter ca. 2010 die Gaststätte aus gesundheitlichen Gründen schließen musste, kam für mich auch eine Übernahme in Frage. Doch als sich dann im Mai 2016 ein Käufer für das große Anwesen fand, gab ich erstmal meinen Traum einer eigenen Wirtschaft auf. Denn es wäre ein „großes Projekt“ geworden und ich hatte Bauchweh dies stemmen zu können. Also gab ich es „frei“.

Doch wo eine TÜRE zugeht, geht eine andere TÜRE dafür auf – so heißt ein Sprichwort.

Als ich im September 2016 erfuhr, dass die Türen im Brauhaus verschlossen bleiben, sah ich meine Chance und setzte mich mit Stephan Meier mal am Abend in seiner traumhaften Pergola zusammen und wir besprachen das Thema.

Was lange währt, wird endlich gut.

Im April 2017, nach sehr vielen Gesprächen und Verhandlungen,  hab ich mich mit meiner Familie entschieden, dass das „Alte Brauhaus“  ab 01.06.2017 mein Traum werden sollte.

Ich habe ein ganz tolles Team neben mir, mit denen ich gemeinsam unsere Gäste verwöhnen möchte.

Nun freue ich mich  im „Alten Brauhaus“ auf
                eine schöne Zeit,   
                unvergessene Stunden und   
               nette Gäste.

Ich danke meiner Mutter, die mir für meine Entscheidung mit Rat, Tat und großem Vertrauen zur Seite stand. Meiner Familie, die voll hinter meinem Traum steht.

Danke natürlich auch all meinen Freunden, die mich in jeglicher Art mit Ihrer Hilfe unterstützten. Die immer ein offenes Ohr für mich hatten und mich in meinem Vorhaben bestärkt haben, wenn ich mal für einen Moment „den MUT“ verlor.

                                  Conny Müller

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